Etliche Chancen, nur 2 Tore –
TSV Trieb II – SV Eintracht Auerbach II 2:0 (0:0)
Zum vorletzten Heimspiel des Fussballjahres 18/19 empfingen die Trieber Löwen die Reserve der Eintracht aus Auerbach. Nach den letzten Spielen konnte man durchaus mit breiter Brust aufs Spielfeld gehen, ohne den Gegner jedoch zu unterschätzen. So ging man ins Spiel und die ersten Minuten verdeutlichten hier auch, wer der Herr im Hause war – Angriffswelle um Angriffswelle rollte auf das Gästegehäuse, nur etwas Zählbares wollte nicht herausspringen. Im Prinzip lief die gesamte erste Hälfte so ab, jedoch muss man sagen, während man Anfangs noch von Pech im Abschluss sprechen konnte, muss man mit zunehmender Spielzeit wirklich von Unvermögen und fehlender Clevernis reden – da wurden Chancen liegen gelassen, das glaubt dir kein Mensch.
Kurz vor der HZ dann sogar Glück, dass der Auerbacher Stürmer frei vor Bräutigam den Ball nicht richtig traf.
Somit gings mit einem 0:0 in die Pause, welches so ziemlich jeder Trieber kaum fassen konnte.
Nach dem Wechsel verflachte das Spiel zusehends – die Harzberglöwen zwar weiterhin mit deutlichem Übergewicht, jedoch noch weniger zwingend als vor der Pause – es war wirklich schwer anzugucken!
Als sich eigentlich viele schon mit dem torlosen Remis abgefunden hatten, fasste sich Burkhardt aus 25 Metern ein Herz und nagelte das Spielgerät an den Querbalken – den abgeprallten Ball brachte Kunze überlegt per Kopf gegen die Laufrichtung des Keepers ins Netz. (82.)
Bei den Auerbachern war der Wille nun gebrochen, da Sie ebenso wie alle Trieber wussten, dass hier heut kein Tor für die Gäste mehr fallen würde.
Kurz nach dem Führungstreffer gabs auch gleich noch ne gute Nachricht – unser Langzeitverletzter Wolf aka Panda gab sein vielumjubeltes Comeback.
Selbiger spielte auch gleich wie entfesselt auf – nahm einen langen Ball aus dem Mittelfeld auf, zog unwiderstehlich in den 16er und hatte dann sogar noch das Auge für den mitgelaufenen Gehring.
Unsre scheidende und bis dahin heute blass gebliebene Tormaschine sagte artig „Danke“ drückte den Ball über die Linie. (85.)
Im Endeffekt ein verdienter Sieg, mit dem man aus meiner Sicht jedoch nicht so recht zufrieden sein kann, da man sich vorm Spiel was ganz anderes vorgenommen hatte! Sei es wies sei – 3 Punkte sind 3 Punkte!
Nächste Woche reisen unsere Mannen dann zur Reserve nach Neumark – sicherlich ein anderes Kaliber als der heutige Gegner!
Bis dahin ne schöne kurze Woche und den Herren der Schöpfung am Donnerstag allen Viel Spaß – denkt dran, Bier soviel, wie mit aller Gewalt neipasst!
Arrivederci!