Der Traum „Europa“ lebt weiter
TSV Trieb 1887 e.V. – SV 08 Wildenau 6:2 (3:2)
„EUROPAPOKAAAAL…EUROPAPOKAAAAAAAL“ – am vergangenen Sonntag empfing der TSV auf der Reise nach Europa den nächsten Prüfstein, genauer gesagt die Jungs aus „Wilhaaaa“, ihres Zeichens Vogtlandklassist. Nachdem man in der Vorwoche 3 Punkte aus Morgenröthe entführte wollte man natürlich heute nachlegen und in die nächste Runde einziehen. Da der heilige Berg🏰 schon so manche Pokalwunder erlebt hat, waren die Kiebitze am Spielfeldrand freilich guter Dinge und damit geht’s auch rein in die Partie. Fast schon standesgemäß verpennten unsere Helden die Anfangsphase komplett – Bräunlich sorgte bereits nach 2 Minuten für die Gästeführung, Stock konnte nach einem Stellungsfehler seelenruhig querlegen. Auch in der Folge herrschte in der Hintermannschaft der Guten noch komplette Unordnung und so gab es kurz darauf zu allem Überfluss auch noch Elfmeter für die Gäste. Elferkiller Paulus im Tor diesmal gegen den gut getretenen Elfmeter von Löschner aber machtlos (7.). Außerhalb des Spielfeldes begannen die ersten Supporter bereits mit Frustsaufen, in der Hoffnung bis zur Halbzeit auf einem anderen Planeten zu sein – es kam jedoch bekanntlich ganz anders! Nach 24 Minuten packte Schuster die „ganz feine Klinge“ aus und schickte Rehfeld in die Gasse – er blieb cool und schob zum Anschluss ein. Nur 4 Minuten später fast eine Kopie, erneut Schuster überragend in die Gasse zu Rehfeld, welcher diesmal in die Mitte zu Herold querlegte, der nur noch einschieben musste – damit das Spiel innerhalb von 5 Minuten wieder komplett offen. Die Guten nun mit klaren Feldvorteilen und einem an diesem Tage überragenden Max Rehfeld – nachdem die vermeintliche Führung wegen eines angeblichen Handspiels noch einkassiert wurde, machte es unser „Achter“ kurz vor der Halbzeit besser. Nachdem sich sein Gegenspieler bei einem hohen Ball verschätzte, spitzelte er die Pille am herauseilenden Gästekeeper vorbei und hatte dann keine Mühe mehr, ins verwaiste Tor einzuschieben – Spiel noch vor der Pause gedreht (44.)!Wieder mal sahen die Harzbergsupporter einen Pokalfight der extraklasse, welcher in der zweiten Hälfte noch komplett eskalieren sollte. Zunächst rechneten unsere Helden mit einem Sturmlauf der Gäste, welchen erneut Rehfeld aber im Keim erstickte. Nachdem er kurz vorm Strafraum an den Ball kam, schulte er, zum Teil auf der Grundlinie, die komplette Wildenauer Hintermannschaft samt Torwart ein und vollendete ins lange Eck – wer das Ding nicht mit eigenen Augen gesehen hat, glaubt’s nicht. (48.) Damit unsere Jungs nun mit absolutem Oberwasser und nach 55 Minuten bereits mit der Vorentscheidung – Rehfeld wurde gut 25 Meter vorm Tor gelegt und Weber drosch die Kugel, zwar unter Mithilfe des Gästekeepers, aber dennoch sehenswert in die Maschen (55.). Damit der Wille der Gäste spürbar gebrochen – unsere Helden zogen sich nun etwas zurück und verteidigten die meisten Versuche der Wildenauer gut weg. Nach 72 Minuten war es erneut unser „Man oft he Match“ welcher in der gegnerischen Hälfte 3 Gegenspieler beschäftige und dann noch das Auge für Heckel hatte, welcher seine starke 2. Halbzeit mit dem 6:2 und damit der Entscheidung krönte.Hintenraus hätte man das Ergebnis sogar noch höher gestalten können, die Gäste verzeichneten ihrerseits noch einen Lattenschuss, mehr passierte dann aber nicht mehr.Mit so einem Spielverlauf hätten nach der katastrophalen Anfangsphase vermutlich nur die kühnsten Optimisten gerechnet, man muss jedoch sagen, dass der Sieg am Ende auch in dieser Höhe in Ordnung geht. Nun hoffen wir natürlich auf ein attraktives Los in der nächsten Runde – auf dem Weg nach Europa muss aber eh jeder Kontrahent ausgeschaltet werden.In der kommenden Woche steht dann erstmal der Ligaalltag wieder an – hier bekommt man es am Sonntag, den 11.10. um 15.00 Uhr mit dem Spitzenteam aus Coschütz zu tun, gegen welches man aufgrund von Urlaub nur mit einer Rumpftruppe antreten wird, aber auch hier gilt: Bange machen zählt nicht! Vorher bestreiten unsere Harzberglöwen der Reserve bereits um 12.30 Uhr ihr Match gegen die Londa aus Rothenkirchen. Ihr seht also, es gibt wieder einen Supersonntag aus dem Lehrbuch – mehr muss dazu auch nicht gesagt werden! Bis dahin ihr Eurofighter, schaut euch schonmal nach günstigen Hotels und Flügen um und bleibt vor Allem immer schön Grün – Weiß!⚽💚🤍⚽RS


