Heimsieg mit Beigeschmack
TSV Trieb 1887 e.V. – SV Blau – Weiß Rebesgrün 3:1 (2:1)
Moin moin liebe grün – weiße Gefolgschaft! Die „FuWo“ berichtet heute vom ersten Supersonntag der neuen Saison. Nachdem man letzte Woche am Ende recht souverän den ersten Dreier der Saison eingefahren hat, wollte man die Gäste aus Rebesgrün heute natürlich ebenfalls punktlos vom heiligen Berg🏰 verabschieden.Bei perfektem Fußballwetter und optimalen Bedingungen gings also rein in die Partie.In den ersten Minuten sahen die Kiebitze am Spielfeldrand eine sehr zähe Partie – viel „Klein Klein“ im Mittelfeld und einige Ungenauigkeiten ließen keinen so rechten Spielfluss geschweige denn großartig gefährliche Szenen zu.So fiel das 1:0 für die Guten auch aus dem viel zitierten „Nichts“ – Weber fasste sich aus gut 20 Metern mal ein Herz, bei seinem eigentlich recht harmlosen Schlenzer verschätzte sich der Gästekeeper aber so utopisch, dass die Pille letztlich zur Überraschung aller im Netz einschlug (19.).Nach diesem Treffer machten die Gäste mächtig Druck – die Tore erzielten jedoch unsere Helden.Nach einem langen Ball setzte sich Rehfeld mustergültig gegen seinen Gegenspieler durch und versenkte die Pille humorlos im langen Eck (25.). Auch im Anschluss hatten die Gäste optische Vorteile, schafften es aber zu selten, ihre Aktionen zu zwingend auszuspielen und so konnten unsere Jungs bis kurz vor der Pause den komfortablen Vorsprung halten. Leider musste man in der 40. Minute dann doch den Anschluss hinnehmen – ein abgerutschter Schussversuch von Flechsig landete bei Seidel, welcher im Nachfassen abstauben konnte (40.).Bis auf ein Abseitstor der Gäste passierte bis zur Pause nichts, somit ging’s mit der knappen Führung in die Kabine. Bisher eine offene Partie, der frühe Wechsel brachte wie üblich etwas Unruhe in die eigenen Reihen, aber trotz Allem hatte man eine komfortable Ausgangssituation für Halbzeit 2.Mit Beginn dieser hatten Alle den Torschrei bereits auf den Lippen, doch Paulus drosch die Pille aus Nahdistanz ins Fangnetz nachdem Rehfeld zuvor mit einem herrlichen Solo am Keeper scheiterte.In der Folge entwickelte sich jedoch mehr und mehr ein Spiel auf ein Tor, nämlich auf das der Grün-Weißen. Die Gäste machten mächtig Druck, scheiterten jedoch entweder immer an einem Körperteil unserer Jungs oder an ihrem eigenen Unvermögen vor dem Tor – was da liegengelassen wurde war schon teilweise kaum zu glauben. Unsere Helden konnten in dieser Phase kaum noch für Entlastung sorgen und wenn, dann war Diese weitgehend ungefährlich. Gute zehn Minuten vor Schluss hatte dann aber einer seinen großen Auftritt – nachdem er in der eigenen Hälfte den Ball bekam antizipierte unser Mittelfeldregisseur Herold die Situation blitzschnell, sah, dass der Gästekeeper weit vor seinem Kasten stand und drosch die Kugel volley aus der Drehung aus gut 60 Metern aufs Gästegehäuse.Gästekeeper Jacob sprintete zwar noch hinterher, musste jedoch machtlos zuschauen, wie die Pille ins Tor sprang – der Harzberg nun ein absolutes Tollhaus (82.). Leider sollte dies aber nicht der letzte Aufreger des Spiels sein – den hatten sich die Unparteiischen vorbehalten.2 Minuten vor Spielende geriet Paulus an der Grundlinie in einem Zweikampf mit seinem Gegenspieler und zerrte diesen zu Boden – zugegebenermaßen keine besonders clevere Aktion, welche der Schiedsrichter, der nach eigener Aussage gute Sicht auf die Aktion hatte, auch mit einer gelben Karte bestrafte. Nach wilden Protesten der Gäste schaltete sich der Linienrichter jedoch noch ins Geschehen ein und wollte ein „Würgen“ gesehen haben, woraufhin der Schiedsrichter seine Entscheidung änderte und Paulus zum Entsetzen Aller mit glatt Rot vom Platz stellte. Also bei aller Liebe – bei einer solchen Aktion beim Stand von 3:1 zwei Minuten vor Ende aus einer Rangelei eine vorsätzliche Tätlichkeit zu machen zeugt nicht gerade von Fingerspitzengefühl – um es schmeichelhaft zu formulieren. Wenig später war dann Feierabend und der Dreier eingetütet – wenn auch etwas glücklich, aber danach fragt am Ende keiner mehr. Die Stimmung ob des fragwürdigen Platzverweises nun merklich gedämpft, vor Allem vor dem Hintergrund, dass in der kommenden Woche das Kirmesderby gegen das Nachbardorf ansteht. Jammern hilft aber nun auch nicht – kommenden Samstag, 12.09.26 wird triebaufwärts um 15.00 Uhr scharf geschossen! Leider bestreitet unsere „Zweite“, fast zeitgleich, ebenfalls ein Derby – hier wird um 14 Uhr in Zobes angestoßen. Hier geht auch noch mal ein großer Dank an die Hausherren, welche nicht bereit waren, das Spiel eine Stunde vorzuverlegen, um einem Großteil der Schlachtenbummler die Möglichkeit zu geben, beide Spiele zu besuchen – offenbar ist man auf Einnahmen auf der anderen Seite des Harzberges aber nicht angewiesen.Bis dahin ihr Süßen, kommt gut durch die Derbywoche und bleibt vor Allem immer schön Grün – Weiß!⚽🤍💚⚽RS



