Im Pokal eine Runde weiter
SV Morgenröthe – Rautenkranz – TSV Trieb 1887 e.V. 4:7 n.E. (1:1 / 2:2)
Berlin, Berlin, wir fahren nach…ach halt – falscher Text! Damit ein dreifach donnerndes Gleeeeggauf an alle Harzberghooligans und die, die es noch werden wollen.Nach dem recht ungefährdeten Sieg in der Ausscheidungsrunde in der vorigen Woche Zuhause gegen die Eisenbahner von Lok Plauen berichtet die „FuWo“ am heutigen Tage von der ersten Hauptrunde – gespielt wurde im Kosmonautendorf Morgenröthe – Rautenkranz.Als man das letzte Mal hier aufdribbelte, schoss man die Hausherren noch hochkant aus dem eigenen Stadion – heute sollte das schon etwas anders aussehen.Die Pokalspiele dienen immer auch dazu, vorm Saisonstart die letzten Körner zu sammeln und noch etwas zu probieren – weiterkommen wollte man freilich trotzdem.Unsere Jungs waren auch von Beginn an recht gut im Spiel, die Hausherren hielten jedoch energisch dagegen und so spielte sich das Geschehen zunächst größtenteils zwischen den Strafräumen ab.Den ersten Aufreger gab es dann nach einer guten Viertelstunde, als Schiri Wohlrab ein klares Handspiel der Hausherren im eigenen Strafraum übersah (es wurde generell Vieles übersehen und vor Allem auch überhört😉 ). Nur acht Minuten später flog das Spielgerät erneut einem Abwehrspieler der Oberländer im Sechzehner an die Hand, diesmal aus wesentlich kürzerer Entfernung und vom eigenen Mann – nun zeigte der Schiri auf den Punkt. Für mich eine Art „Konzessionsentscheidung“ – den Elfer hier kann man geben, den ersten musste man geben.Paulus wars am Ende egal – er schnappte sich die Pille und verwandelte humorlos rechts in die Maschen (23.)Kurz darauf verletzte sich Zenker und musste raus – die daraus resultierende Umstellung sorgte für erhebliches Chaos in den Reihen der Guten und so kamen die Hausherren besser ins Spiel.Kurz vor der Pause nutzte die Heimelf dann einen groben Stellungsfehler kam durch Rockstroh von halblinks zum Ausgleich (44.).Quasi im Gegenzug scheiterte der eingewechselte Pelz am überragend parierenden Heimkeeper Schädlich – danach war dann Pause. Leider gab man Mitte der ersten Hälfte unnötigerweise das Zepter aus der Hand und machte die Hausherren durch eigene Fehler stark – hier musste man sich in der Pause nun erstmal ordnen.Leider verteilte man auch zu Beginn der zweiten Hälfte noch Geschenke – Kerti verschätzte sich auf rechts bei einem hohen Ball, welcher letztlich in der Mitte bei Kain landete, welcher keine Mühe mehr hatte, die Pille einzuschieben (46.).In der Folge rissen unsere Helden das Spiel wieder mehr und mehr an sich, fanden jedoch zu selten den Weg durch die nun vielbeinige Abwehr der Hausherren. Nach 75 Minuten holte Gläser dann nach einem Missverständnis den durchgebrochenen Kain von den Beinen und sah völlig zurecht die rote Karte – das machte es natürlich nun nicht leichter.In der 82. Minute schickte Schön jedoch den perfekt startenden Diex auf die Reise, welcher im Sechzehner geschickt den Kontakt suchte und von seinem Gegenspieler zu Fall gebracht wurde – auch hier ertönte sofort der Elfmeterpfiff.Der ebenfalls eingewechselte Weber drosch die Pille gewohnt humorlos in den linken Knick – kann man in der Situation mal so schießen (82.). Bis zum Ende passierte dann nichts mehr und so konnte man doch noch mit dem Weiterkommen liebäugeln. In der Verlängerung wollte man nun trotz der Unterzahl volles Risiko gehen und man hatte zunächst Glück, dass die Hausherren mutterseelenallein vorm Tor das Spielgerät noch leichtfertig vertändelten – kurz darauf hatte erneut unser „Diexer“ in der 105. Minute dann seinen großen Auftritt – von Schuster geschickt behielt er vor Keeper Schädlich die Nerven und versenkte das Spielgerät durch dessen Hosenträger flach zum 2:3 (105.) – danach musste er mit muskulären Problemen direkt runter.Die zweite Hälfte sollte nun noch zu einer Abwehrschlacht werden – leider sorgte erneut ein Stellungsfehler in der Abwehr aber dazu, dass Kain im Nachfassen ausgleichen konnte (110.)Wieder im direkten Gegenzug brach Engel auf Links durch und legte in die Mitte zu Pelz, welcher aber nicht schnell genug schaltete und einen Schritt zu spät kam. Danach passierte dann nichts mehr und es kam zum Elfmeterschießen. Hier sah man mit Elferkiller Paulus natürlich massive Vorteile und nachdem Weber seinen ersten Elfmeter erneut im Dreiangel platzierte schlug auch die Stunde unserer Krake im Tor – er wischte den nicht schlecht getretenen Elfmeter von Siegel von der Linie. Danach verwandelten Schuster und Frischkemuth souverän – die Hauherren jagten ihren dritten Elfer ins Fangnetz und so war es Paulus vorbehalten, den Sack zuzubinden – er verwandelte ebenfalls sicher ins rechte Eck und machte damit das Weiterkommen perfekt.Alles in Allem sah man vor Allem bis zur 30. Minute teilweise sehr gefälliges Kombinationsspiel – danach ging der spielerische Faden dann mehr und mehr verloren, was jedoch Wille und Moral anbetrifft war das heute vor dem anstehenden Saisonstart gegen schwierig zu bespielende Hausherren ganz, ganz stark!In der kommenden Woche geht’s dann los – hier wird am Sonntag, dem 23.08.26 um !OBACHT! 13.00 Uhr in Irfersgrün das erste Mal scharf geschossen – die junge Truppe ist zwar Aufsteiger, ist jedoch gespickt mit hungrigen, gut ausgebildeten Talenten – man sollte hier also sehr wachsam sein.Fast zeitgleich bestreitet unsere Reserve ihren Saisonauftakt auf dem heiligen Berg🏰 gegen ein echtes Ligaschwergewicht – zu Gast ist die Reserve aus Treuen. Anstoß hier um 12.30 Uhr – der Terminplan meint es zu Beginn nicht gut mit dem geneigten Supporter.Bis dahin ihr Gangster – macht mir keine Schande und bleibt vor Allem immer schee Grün-Weiß!⚽🤍💚⚽RS



